Im Januar 2025 ist am Keilberg ein dreiseitiger Granitgrenzstein feierlich neu eingeweiht worden, nachdem er zuvor von einer Restauratorin in mühevoller Handarbeit gereinigt und in sein einstiges Aussehen von vor 300 Jahren zurückversetzt worden war. Darüber berichtet die Annaberger Zeitung,
aus der auch die nachfolgenden Fotos und Informationen abfotographiert wurden:
Bericht von Erich Dick
Die Südseite zeige das österreichische Wappen mit Doppeladler für das böhmische Amt St. Joachimsthal mit der Aufschrift "St. Joachimsthal"
und der Jahreszahl 1729.
Die Nordostseite zeige die Allianz der Markgrafen von Baden und der Herzöge von Sachsen-Lauenburg für die Herrschaft Hauenstein, ebenfalls mit Jahreszahl und dem Namen "Hauenstein".
Auf der Nordwestseite schließlich sei das kursächsisch-polnische Wappen mit den Buchstaben FARPES (Fridericus Augustus Rex Poloniae Elector Saxoniae), dem Namen "Sachsen" und der Jahreszahl 1729 zu sehen.
Zusätzlich trage der Stein die erst später eingeschlagenen Buchstaben "KS" für Königreich Sachsen und "KB" für Königreich Böhmen, die wohl seine Funktion als Grenzmarkierung unterstreichen sollten.
Und wie findet man den Grenzstein?